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ZINSEN, KREDITZINSEN
Unter Zinsen versteht man den Preis für die befristete
Überlassung von Geld. Je nachdem, ob man sich Geld leiht (z.B. einen Kredit
aufnimmt) oder Geld anlegt (z.B. auf einem
Tagesgeldkonto),
spricht man von Sollzinsen oder von Habenzinsen.
Zum Vergleich von Krediten oder Geldanlagen benutzt man in
der Regel den effektiven Jahreszins.
Sowohl bei Sollzinsen als auch bei Habenzinsen gilt
mittlerweile im allgemeinen: je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen.
So bieten einige
Kreditanbieter aus unserem Kreditvergleich
beispielsweise Ratenkredite mit 12 Monaten Laufzeit schon 5,07% effektiven
Jahreszins p.a. verlangen aber für einen Kredit mit 60 Monaten Laufzeit schon
fast 7,50% p.a.
Bei Geldanlagen verhält es sich genauso nur dass der
Anleger hier die sogenannten Habenzinsen gutgeschrieben bekommt, während er bei
einem Kredit die Sollzinsen an den Kreditgeber bezahlen muss.
Je länger der Anlagehorizont einer Geldanlage, desto höher die zu erzielenden
Zinsen.
So werden Girokonten z.B. oft mit nur 0,50% p.a. verzinst,
währen es auf ein Tagesgeldkonto schon um die 3% p.a. Zinsen gibt und ein
Festgeldkonto auch mal mit 5-6% p.a. verzinst wird.
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